Ausserdem
- Weiterbildungsangebot für Sängerinnen und Sänger (unter Aktuelles)
- Bericht und Fotos vom Kinder- und Jugendchor-
treffen vom 14. Mai 2011 in Heiden (unter Berichte)
- Chönd go lose - ehr sönd Willkomm! Bericht und Fotos vom Soundcheck vom 27. August 2011 in Gais (unter Berichte)
- Bericht und Fotos "S'Flickflaude Läbe" vom 2.Oktober 2011 in Appenzell (unter Panorama-Chor, News)
Berichte
Grosses Interesse am Soundcheck der Appenzeller Chöre (Fotos anklicken zum Vergrössern)
„Chönd go lose – er sönd willkomm“ Unter diesem Titel lud der Appenzellische Chorverband die am kommenden Gesangfest mitwirkenden Verbands-Chöre zu einer Hauptprobe und Standortbestimmung in die Kirche Gais ein.
Die vielen Zaungäste wurden nicht enttäuscht! Das Liedprogramm, das die Appenzeller Chöre am Chorfest in Appenzell am 1./2. Oktober präsentieren werden, ist sehr vielseitig und deckt alle Facetten des Chorgesangs ab. Zwischen den einzelnen Chordarbietungen verstand es die Appenzeller Jungformation „Kapelle Tannschössli“ ganz ausgezeichnet, die Pausen zu füllen und das Programm aufzulockern.
Der bestausgewiesenen SCV-Expertin, Vreni Winzeler, gelang es hervorragend, mit kritischen, lobenden und aufmunternden Worten den Sängerinnen und Sängern ein Feedback zu geben, das auf Schwachstellen aufmerksam macht und helfen soll, die Qualität des Gesangs zu verbessern. Generell attestiert Vreni Winzeler den Appenzeller Chören einen warmen und oft lockeren «Sound»! Sie ermuntert die Chöre, dranzubleiben, den Ausdruck und die Interpretation zu kultivieren und anspruchsvoll in Sachen Intonation und Sprache zu sein, es brauche das individuell 100%ige Engagement jedes einzelnen Sängers und jeder einzelnen Sängerin, damit eine 100%ige Gruppenleistung entsteht! Hören und immer mit offenen Ohren singen - sein Bestes gemeinsam geben, das führe zum erhofften Erfolg.
„Appezöll stimmt aa!“ Dies das Motto des Appenzeller Chorfestes in Appenzell vom 1./2. Oktober 2011! Man darf gespannt sein auf alles, was da angestimmt wird. Die Appenzeller Chöre sind gerüstet und werden die kommenden Wochen noch gut nutzen, um bei diesem Heimspiel einen vorzüglichen Eindruck zu hinterlassen. Die Rahmenbedingungen werden auch stimmen; dafür sorgt ein kompetentes OK unter dem Präsidium von Landeshauptmann Lorenz Koller. Der Appenzellische Chorverband zweifelt nicht daran, dass das Chorfest einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen wird!
Erstes Kinder- und Jugendchortreffen (Fotos anklicken zum Vergrössern)
Erfreulich zahlreich folgten die Kinder- und Jugendchöre des Appenzellerlandes der Einladung zum gemeinsamen Singen. Zu hören und in Tracht oder T-Shirts zu sehen waren acht Chöre mit rund 200 Kindern und Jugendlichen. Die Ziele des Appenzellischen Chorverbandes wurden im Vorfeld des Anlasses klar definiert und auch erreicht: Im Vordergrund steht die Begegnung, das gegenseitige Vorsingen und Zuhören sowie die Teilnahme am offenen Singen, es sollen Anregungen und Impulse vermittelt werden.
Die jungen Sängerinnen und Sänger brachten viel spürbare Begeisterung fürs und am Singen in die Kirche Heiden und setzten das wunderbare Instrument der eigenen Stimme sehr vielfältig ein.
Zu hören war ein breites Spektrum, angefangen bei traditionellem Liedgut, über Klassik bis hin zu modernster Literatur. Viel Spass machte den Kindern und Jugendlichen – und den zahlreich erschienen erwachsenen Zuhörern nicht weniger – das von Michael Schläpfer geleitete offene Singen, ob es sich dabei nun um einen einheimischen Kanon oder ein afrikanisches Lied handelte.
Der Nachmittag brachte einerseits einen umfassenden Einblick in das musikalische Geschehen bei den Nachwuchs-Chören und andererseits den Teilnehmenden Auftrittserfahrung und neue Kontakte mit Gleichgesinnten.
Fotos Jubiläums-Konzert in Trogen (Anklicken zum Vergrössern)
Singsamstag 2009
Der jährlich stattfindende Singsamstag des Appenzellischen Chorverbandes – hervorragend organisiert von der Chorgemeinschaft Waldstatt – bot mit den drei Ateliers für jeden der knapp 80 Teilnehmenden etwas. Drei Stunden mit Neugier und Spass eintauchen in die faszinierenden Klangwelten verschiedenster Stilrichtungen, mit der eigenen Stimme im Chor mithelfen, Harmonien zu gestalten, den Körper als Rhythmusinstrument zu brauchen und zu erleben sowie energiegeladene Melodien zum Fliessen zu bringen, das war es, was Sängerinnen und Sänger faszinierte, was alle dazu bringt, dem Zauber des Gesangs immer auf der Spur zu bleiben.
Auffallend war, wieviel Wert alle drei Atelier-Leiter auf die unterstützende Bewegung beim Singen legen. Die Symbiose von Gesang und Hinstehen scheint endgültig der Vergangenheit anzugehören. „Chorgesang mit Bewegung“, die Gruppe unter der Leitung von Vreni Winzeler versuchte mit Erfolg, die Simultankompetenz zu steigern und mit Hilfe von Schlüsselbund, Kugelschreiber oder Geldbörse, Händen und Füssen Schwung und Attraktivität in den Gesangvortrag zu bringen.
Bei Luzius Hassler, dem Leiter des Ateliers „Unbekannte Chormusik interpretieren“, fühlte man sich auf eine Weltcup-Abfahrtspiste versetzt. Er konnte beweisen, dass in dieser Stellung viel besser und reiner, mit deutlich weniger Atemproblemen gesungen wird, was in den bei ihm gesungenen Frühlingsliedern sehr gut zum Tragen kam.
Für eine ganz andere Stilrichtung entschied sich die grösste Gruppe Sängerinnen und Sänger, nämlich für das von Claus Letter geleitete Atelier „Blues – wie singt man das? Da ging es vor allem um Rhythmus, um das Umwandeln von Vokalen in Klangmasse, da musste es „knusprig“ bleiben, knackig gesungen werden und allen wurde schnell klar, mit Blues bewegt man sich auf einem anderen musikalischen Planeten.
Sängerinnen und Sänger wurden herausgefordert und konnten einmal mehr erfahren, dass Singen eine Lebensaufgabe ist. Man beherrscht es nie vollkommen und kann immer wieder dazulernen. Dabei ging es um die Arbeit, weniger um das Resultat. Es ging darum zu zeigen, was man alles innerhalb weniger Stunden einstudieren, welche Grenzen man überwinden kann und auch, wo die eigenen Schwächen liegen und wie sie überwunden werden können.
11.5.2009 Christa Berger
Soundcheck für Weinfelden 2008
Zur Vorbereitung auf das Schweizerische Gesangfest in Weinfelden bot der Appenzellische Chorverband seinen Mitgliedchören die Möglichkeit einer Hauptprobe. In der Evangelischen Kirche Heiden fand der „Soundcheck für Weinfelden“ statt. Die Appenzeller Chöre präsentierten ihre Lieder für das sgf08.
Zeitgleich mit dem Startschuss zur Fussball-EM anfangs Juni beginnt in Weinfelden das Schweizerische Gesangfest – sgf08. Wohl bezüglich Fans, Budget, Medienpräsenz, Werbung und vieles andere mehr um einiges bescheidener, wirft das sgf08 aber in weiten Kreisen ebenfalls hohe Wellen. Der Appenzellische Chorverband freut sich sehr, dass aus seinem Verbandsgebiet 40 % der Chöre die Herausforderung annehmen, sich einer gestrengen Jury zu stellen und schweizweit den Vergleich mit anderen Chören nicht scheuen. Anstelle des traditionellen Singsamstags sollte darum eine Art Hauptprobe stattfinden, die Gelegenheit schafft, einerseits für Dirigentinnen und Dirigenten, andererseits für Sängerinnen und Sänger eine Standortbestimmung vorzunehmen. Die Chorleiter erhielten nach dem Auftritt eine aussagekräftige Beurteilung durch eine Expertin. Im Hinblick auf die kurze verbleibende Zeit bis zum Anlass in Weinfelden wurden nützliche Tipps gegeben, die helfen können, die Qualität des Gesanges noch zu verbessern und auf Schwachstellen aufmerksam zu machen. Sängerinnen und Sänger wurden durch eine Laienjury bezüglich Auftritt und Wirkung auf das Publikum beurteilt. Der Anlass fand in gelöster, lockerer Atmosphäre statt und die mitwirkenden Chöre begrüssten es sehr, für einmal alle anderen Chöre aus dem gleichen Verbandsgebiet auch zu hören. Der Anlass darf als äusserst gelungen bezeichnet werden und macht neugierig auf die Prädikate der Appenzellischen Chöre in Weinfelden.
21.5.2008 Christa Berger

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